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Video:
Das folgende Video entstand während unserer Modellbahnausstellung 2014 und zeigt einen kleinen Ausschnitt vom Fahrbetrieb auf dieser N-Anlage.



Nach dem Videoschnitt stellte sich leider heraus, dass ein ganz leichtes ruckeln zu erkennen ist. Da das unser erstes geschnittenes Video ist, bitten wir um Verständnis und versichern hiermit, dass die Loks/Züge auf der Anlage ruckelfrei fahren. Darüber kann sich auch jeder gerne selbst ein Bild bei unseren kommenden Modellbahnausstellungen machen.


Beschreibung:

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Die N-Anlage stammt noch aus den Anfängen des Vereins (Baubeginn ca. 1987). Es handelt sich um eine Fantasieanlage mit einem Schattenbahnhof, einem Hauptbahnhof, einer Wendeschleife und einer 2gleisigen Hauptstrecke. Die Anlage ist zudem mit einer Sommerfeldt-Oberleitung ausgestattet.

Anfangs wurde die Anlage mittels einer eigenen Blockstellen- bzw. Schattenbahnhofssteuerung (Reedkontakte, Relais) betrieben. Alle Loks wurden zunächst analog angesprochen, was dazu führte, dass einige Loks rasten und andere kaum von der Stelle kamen. Darum wurden im Jahr 2000 die Lokomotiven mit Digitaldecodern ausgestattet und so konnte man zumindest jede Lok individuell regeln, wobei die analoge Blockstellensteuerung weiterhin eingesetzt wurde.


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Da die Anlage doch relativ alt ist, waren die Modulübergänge in einem miserablen Zustand und so kam es oft zu Entgleisungen bzw. ungewollten Abkuppeln von Wagen. Die Übergänge wurden provisorisch nachbearbeitet, so gut es möglich war. Die Anlage wurde 2004 zum letzten Mal in einer Ausstellung gezeigt. Während der Ausstellung kam es immer wieder zu technischen Problemen und man lagerte die Anlage erst mal für längere Zeit ein.

Da im Lager kein Platz für nicht genutzte Anlagen ist, entschloss der Vereinsausschuss in der Mehrzahl den Abriss der Anlage. Allerdings legte der 1.Vorstand Helmut Kortschack ein Veto ein, da er damals hauptsächlich wegen Spur N in den Verein beigetreten ist. Auch vermutete er, dass bei einem Abriss die N-Spur auf Zeiten abgeschrieben ist und so schnell nichts mehr Neues kommen wird. Somit blieb die Anlage dann doch weiterhin ungenutzt im Lager.


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Nachdem einige Besucher immer wieder in Ausstellungen nach der N-Spur gefragt haben, so wurde diese doch mal wieder aus dem Lager geholt. Allerdings machte uns das Vereinsheim einen Strich durch die Rechnung, denn die Anlage ist viel zu lang und konnte nicht komplett aufgebaut und getestet werden. Darum entschloss man sich ein mittleres Hauptstreckenmodul abzureisen und dafür ein 180 Grad Modul einzubauen. Somit hat nun die ehemals längliche Anlage eine U-Form, was auch für Ausstellungen praktisch ist, da der Bediener in der Mitte der Anlage sitzt.

Die umgebaute Anlage fand im Vereinsheim nun einen Platz und die alten Steckverbindungen (Scart) wurden zusammengesteckt. Man hätte lieber keinen Funktionstest machen sollen, denn es kam zu einer bösen Überraschung. Es funktionierte nichts... ach doch, Reedkontakte zerplatzten bzw. Relais schmorten durch. Nach unzähligen Tüfteleien an den uralten Schaltungen inklusive der Verkabelung (damals noch mit Draht), wurde klar, dass das so nichts wird.


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Eine komplett neue Verkabelung musste her, die nach aktuellem Stand der Technik sein sollte. Da viele Lokomotiven schon digital umgerüstet wurden, hielt man eine Digitalsteuerung als denkbar. Durch die H0-Anlage "Bahnhof Kulmbach" hatte Thomas Kortschack zudem Erfahrungen mit der PC-Steuerung und man entschloss sich die N-Anlage auch umzurüsten, auch wenn die Bedenken doch sehr groß waren, ob das alles funktioniert. Anfang 2010 wurde dann auch gleich mit dem Umbau begonnen und das Ziel gesteckt, die Anlage bis zur Modellbahnausstellung am 1. Adventswochenende den Besuchern zu zeigen.

Nachdem die Anlage umgebaut war und die 1. Lokomotiven per PC gesteuert werden konnten, so zeigten sich mal wieder massive Probleme. Die Loks sind uralt, haben im wahrsten Sinne des Wortes beschissene Fahreigenschaften. Auch die 10 Jahre alten Lokdecoder sind mit den heutigen nicht mehr zu vergleichen. Das Hauptproblem ist nicht unbedingt die fehlende Lastreglung, sondern auch das oft schlechte Regelverhalten bzw. die eingeschränkte Programmierbarkeit (Höchstgeschwindigkeit,...).


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Nachdem einige Loks mit aktuellen Decodern und teilweise sogar neuen Motoren (u.a. Faulhaber) umgerüstet wurden, so zeigten sich erste positive Ergebnisse im Fahrverhalten. Die Züge bremsen an den korrekten Stellen und das Fahrverhalten der Loks ändert sich selbst im 8 Stunden Tagesbetrieb nur unwesentlich.

Somit lief die Anlage in der Modellbahnausstellung 2010 dann doch besser als erwartet. Bis auf den Zwischenfall, dass jemand am Samstagvormittag während des Anlagenbetriebs das Stromkabel für Zentrale und PC versehentlich zog, passierten technisch keine nennenswerten Fehler.


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Die Anlage wurde 2011 bei der Modellbahnausstellung in Rödental ausgestellt, wobei beim Transport leider ein kleines Malheur passiert ist.
Die einzelnen Module sind nicht sehr lang und zum Transport waren nicht genügend Transportstelle vorhanden. Vor dem Abbau und dem Transport haben wir uns entschlossen immer zwei Module zusammengeschraubt zu lassen und mittig zusätzlich mit einem Holzbrett und Schraubzwingen zu fixieren. Nach dem Transport per Autoanhänger und dem Ausladen in Rödental stellte sich dann aber bei einem Modul-Paar heraus, dass dieses fast durchgebrochen ist. Glücklicherweise konnten wir den entstandenen Schaden noch beheben, zumal die Schienen nicht herausgerissen waren. Die Anlage lief während der Ausstellung dann problemlos.

Aufgrund des o.g. Malheurs haben wir bei dieser Anlage jeweils zwei Module miteinander fest verbunden. Dazu wurden lange Seitenwangen angeschraubt und an die Geländeform angepasst. Neben der Stabilität machen diese neuen Seitenwangen mit frischen Anstrich natürlich optisch etwas her und durch die fest verbundenen Module halbiert sich die Anzahl der Modulübergange, was bei der Nenngröße N sicherlich auch kein Nachteil ist. Auch verkürzt sich somit die Aufbauzeit.

Die Anlage wurde auch in unseren Modellbahnausstellungen 2012 und 2014 gezeigt. Ergänzt wurde u.a. eine Windkraftanlage und diverse kleinere Ausschmückungen. Auch wurden die alten teils defekten Lichtsignale durch neue LED-Lichtsignale ersetzt und entsprechend per Digitaldecoder angesteuert.



Zukunft:
Im Folgenden noch ein paar Verbesserungen/Ideen, die noch umgesetzt werden könnten.
  • Hintergrundkulisse für die Module
  • Umbau des Bahnhofbereichs mit entsprechender Beleuchtung