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Nebenbahn Thurnau

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Allgemeines:
Die Nebenbahn Thurnau ist ein Teilnachbau in Spurweite H0 (1/87) der ehemaligen Lokalbahn Bayreuth–Thurnau–Kulmbach. Diese nach Vorbild gebaute Modellbahn umfasst mittlerweile die Haltestellen Melkendorf, Katschenreuth, Krumme Fohre, Kasendorf und wird im Jahr 2008 dann bis Thurnau ausgebaut sein. Die Länge der Anlage beträgt somit über 20 Meter und kann mit dem Kulmbacher Bahnhof direkt verbunden werden. Auch das "Thurnauer Bockerla" fährt hier dampfend und pfeifend durch diese Modellbahnlandschaft und bei so manchen Besucher werden alte Erinnerungen erweckt.

Der Anlagenbau:
Die Anlage besteht aus einzelnen Modulen die 150 cm lang sind. Die Breite der Module beträgt 60 cm bzw. bei den 3 Thurnau Modulen aus Platzgründen 80 cm. Die Holzunterkonstruktion ist aus 19 mm 3-Schicht-Holz.
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Die Gleistrassen sind auf 10 mm Sperrholz, sowie 5 mm Kork. Das Gelände wurde mit Polyurethanschaumplatten gestaltet, da diese sich einfach mit Messer und Raspel bearbeiten lassen. Außerdem sind diese Lösungsmittel resistent und somit kann Gießharz für die Gewässer diesen nichts anhaben (Styropor und Styrodur wird von Kunstharz aufgelöst!).

Zwischen den Modulen wird komplett auf Schienenverbinder verzichtet, da diese beim Modul überstehen und man sich beim Transport verletzen kann. Außerdem sind diese die häufigste Ursache dass das Schienenprofil aus dem Schwellenbett herausgerissen wird.
(Siehe auch : Gleisübergänge für Module)

Die großen Grasflächen der Landschaft sind größtenteils mit einem elektrostatischen Beflockungsgerät begrast, da sich die Grasfasern (5 und 6 mm Faserlängen) dann senkrecht aufstellen.
Die Bäume und Büsche sind teilweise gekauft (z.B. Firma Heki) bzw. in Eigenproduktion mit Seemoos und unterschiedlichen Beflockungsmaterialien erstellt.


Technik:
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Herz der Anlage ist die Lenz Zentrale LZV100, d.h. die Anlage wird digital mit dem DCC Protokoll gefahren. Da bei dieser Anlage kein Automatikbetrieb vorgesehen war ist die Digitalspannung (J und K) direkt ans Gleis angeschlossen.

Weichen und Signale werden per Stellpult analog mit Kippschaltern oder Tastern geschalten.

Das XpressNet wurde durch die ganze Anlage geschleift und in jedem Bahnhof ist ein LA152 Adapter. Dieser dient zum Einstecken der Handregler z.B. Lenz LH 100, LH 200 oder Roco Lokmaus. Es ist somit möglich eine Lok per Digitaladresse zu steuern, den Handregler aus der Buchse zu ziehen und die Lok fährt trotzdem weiter. Somit ist es möglich dem Zug hinterher zu laufen, den Handregler am nächsten Bahnhof wieder einzustecken, und die Lok dann wieder zu steuern. Auch ist es möglich, dass die Lok von einem anderen Kollegen jederzeit übernommen werden kann.


Beschreibungen:
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Erste Station aus Richtung Kulmbach ist Melkendorf. Gerade fährt der mittägliche Personenzug aus Thurnau – bestehend aus einer V 100 mit zwei Umbauwagons in die Haltestelle ein und wird gleich seinen vorgeschriebenen Halt einlegen.


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Links die Brücke über den Roten Main zwischen Melkendorf und Katschenreuth im Bauzustand. Die im Original als Blechbalkenbrücke mit 25 m lichter Weite ausgeführte Konstruktion wurde im Modell maßstabsgerecht komplett aus Messingprofilen erstellt.

Rechts das gleiche Motiv nach der Fertigstellung. Das Bauwerk fügt sich harmonisch in die Flusslandschaft des Roten Mains kurz vor dem Zusammenfluss mit dem Weißen Main ein. Das Gewässer weist hier nur eine geringe Strömung auf, so dass der Fluss auch bei den Kanufahrern sehr beliebt ist.


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Wenig später erreicht der Personenzug nach Thurnau die kleine Station Katschenreuth. Im Original heute noch erhalten ist das kleine, schön herausgeputzte Häuschen, das damals die wenigen Wartenden vor Regen und Schnee schützte.


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Größte Station unterwegs auf dem Weg von Kulmbach nach Thurnau ist Krumme Fohre. So eben erreicht ein Schienenbus VT 98 mit Beiwagen als Sonderfahrt die Haltestelle. Unmittelbar zuvor wird die Landstraße gekreuzt. Vor der ehemaligen Gaststätte gibt der örtliche Musikverein ein Konzert.


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Lagerhaus in Krumme Fohre


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Die Station Kasendorf durfte sich Bahnhof Kasendorf nennen. Unser Personenzug, mittlerweile um einen Güterwagen aus Krumme Fohre verstärkt, wartet vor dem hölzernen Bahnhofsgebäude auf seine Weiterfahrt. Im Hintergrund das ehemalige Raiffeisen-Lagerhaus Kasendorf, das über ein ein Stattliches Ladegleis verfügte.


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So eben hat ein Güterzug den Bahnhof Thurnau verlassen. Im Hintergrund quert die sogenannte Erntebrücke die Strecke. Landwirten ermöglichte dieses Bauwerk die Zufahrt zu ihren Feldern. Auf der rechten Seite steht das Einfahr-Vorsignal aus Richtung Kulmbach, eine Besonderheit auf einer Nebenbahn, aber auf Grund der Tatsache, dass in Thurnau Züge aus zwei Richtungen (Bayreuth und Kulmbach) in kurzen Zeitabständen ankamen, notwendig.


Fortsetzung folgt! ...