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Zweitagesausflug 2016

Am Samstag 17.09.2016 machten wir uns gegen 8 Uhr mit einer 12 köpfigen Mannschaft von Kulmbach aus auf den Weg in den Süden über die A9.
Der erste Halt für eine Kaffeepause war zufällig sehr nahe an der Schnellfahrstrecke Nürnberg–Ingolstadt–München, wobei wir uns den Standort recht einfach merken konnten, da ein nahes Gebäude der Firma "Keller & Kalmbach" gehörte und gleich gescherzt wurde, dass das bestimmt ein Rechtschreibfehler sein muss und "Kulmbach" heißen müsste.

Während der Pause ist auch der ein oder andere ICE an uns vorbeigerauscht. Hier entstand das erste Foto, wobei es eigentlich nur geplant war den Oberleitungsmast zu fotografieren, aber dann doch fast zeitgleich ein Zug mit der BR 101 vor die Linse gekommen ist.

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Gegen 10:30 Uhr besuchten wir das Miniland München. Hauptattraktion ist eine PC-gesteuerte Modellbahnanlage, die mit Roco-Neusilber-Flexgleisen gebaut wurde.

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Nennenswert sind hier sicherlich der Flughafen mit den startenden und landenden Flugzeugen (an Fäden) und der Tag-Nacht-Betrieb mit den vielen beleuchteten Häusern und anderweitigen Lichtszenarien (z.B. Feuerwerk).

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Viele verschiedene Sehenswürdigkeiten sind auf der Anlage zu sehen, wie z.B. das Schloss Neuschwanstein.

Neben einer weiteren Anlage, die u.a. den Hafen Lindau am Bodensee und die Blumeninsel Mainau zeigt, war auch eine LGB-Anlage zu bestaunen.

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Anschließend ging die Reise weiter nach Freilassing, genauer gesagt in die Lokwelt Freilassing mit einem Rundlokschuppen und einer Drehscheibe (23 Meter Durchmesser mit Oberleitungsspinne).
Zu sehen gab es im Lokschuppen u.a. eine PC-gesteuerte Modellbahnanlage, wo man sich mit den dort anwesenden Modellbahnern u.a. auch kurz über die eingesetzte Technik unterhalten hat (u.a. auch Faller Car Fahrzeuge mit OpenCarSystem Komponenten). Die Anlage zeigt u.a. den Bahnhof Freilassing mit dem angrenzenden BW. Eher ungewöhnlich, aber intelligent umgesetzt ist, dass diese feststehende Anlage über einer Untersuchungsgrube aufgebaut ist. Das ermöglicht den Erbauern mittels der Treppenstufen unter die Anlage zu gelangen und neben der Technik dort auch Zugang zu den Schattenbahnhofsgleisen zu bekommen.

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Natürlich kam in der Lokwelt auch die große Bahn nicht zu kurz und so konnte der ein oder andere Lokführer einiges über die Loks erzählen und auch über die Arbeit, die hinter einer Restaurierung steckt. Zudem hatten wir Glück, dass genau an diesem Tag auch das Eisenbahnfest "10 Jahre Lokwelt" gefeiert wurde. Im Außenbereich waren deshalb einige Loks aufgereiht. Als Besucher konnte man in die Führerstände, wo jeweils ein Lokführer Fragen beantwortete, während man sogar auf dem Stuhl probesitzen durfte.

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Die letzte Station am Samstag war dann der Landgasthof Mayrwirt, wo wir unsere Zimmer bezogen haben. In den Abendstunden haben wir in der Gaststube gut gegessen und den Tag ausklingen lassen.




Nach der Übernachtung und dem Auschecken am Sonntag setzten wir unsere Reise fort und besuchten das Porsche TraumWerk. Hier entstand auch ein Gruppenfoto vor der wunderschönen Bergkulisse.

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Nach der Begrüßung unserer Gruppe und kurzen Informationen zum Porsche TraumWerk, machten wir uns dann auf den Rundgang, wobei das Gebäude in Form einer Acht aufgebaut ist und wir zunächst die Spielzeugsammlung begutachteten.

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Bereits hier hat man an zwei hochgelegenen Fenstern die Möglichkeit auf die nach unserer Meinung Hauptattraktion dieser Ausstellung zu blicken, der 400 m² großen Panorama-Schauanlage in der Spurweite H0 (Märklin), die von der Firma Brima gebaut wurde.
Besonders beeindruckend sind von der Vogelperspektive die simulierten Tageszeiten und der Himmel mit Wolken, der mittels dutzenden Laser-Projektoren animiert dargestellt wird. Auch Gewitter und viele andere Wetterstimmungen sind damit realisiert, was zusätzlich durch Soundeffekte unterstützt wird.
Auch eine Lichtshow findet in regelmäßigen Abständen statt, wobei mit dieser dann sicherlich die technischen Möglichkeiten aufgezeigt werden sollen.

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Die Anlage spiegelt die Länder Deutschland, Österreich und Schweiz wieder. Für den Betrachter ist es eine große Anlage. Aus technischer Sicht ist es ähnlich, wie bei anderen kommerziellen Anlagen. Die Anlage ist in mehrere Bereiche aufgeteilt. So sprach ein Mitarbeiter von 9 Anlagenteilen, die jeweils mit getrennten PCs gesteuert werden. Für die Anlagenteile sind wiederum Digitalzentralen/Booster (u.a. Tams MasterControl) und S88N-Rückmelder im Einsatz. Einen Leitstand gibt es leider nicht, wo man als Technikbegeisterter dem Personal über die Schulter schauen könnte. Die Hauptrechner stehen im Verborgenen, das Personal greift falls nötig mit Tablets ein, was wir dann zufällig live erlebten. Bei einer Massenkarambolage sind mehrere Fahrzeuge aufgefahren/umgekippt, haben in Bahnhofsgleisen nicht abgebremst bzw. sind scheinbar unkontrolliert auf der Anlage weitergefahren. Auslöser war laut Mitarbeiter ein Rechnerabsturz, wobei hier scheinbar kein Watchdog im Einsatz ist (Watchdog/Wachhund: Eine Sicherheitskomponente, die im Fehlerfall z.B. PC-Absturz veranlasst, dass ein Notstopp/Nothalt bei der Digitalzentrale ausgelöst wird und somit alle Fahrzeuge zum Stehen kommen).

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Wie bereits genannt, werden die Tageszeiten simuliert und mit den Laser-Beamern entsprechende Hintergründe projiziert, was sich kaum in den Fotos wiedergeben lässt.

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Durch diese Effekte rückt sicherlich das Thema Modellbahn etwas in den Hintergrund und auch, dass auf den teils gebirgigen Straßen diverse beleuchtet LKWs unterwegs sind (zu unserer Verwunderung wird hier nicht das "Brima Road System" eingesetzt, sondern das DC-Car-System).
Ein Besuch des TraumWerks lohnt sich auf alle Fälle, sowohl für Modellbahner, als auch für alle anderen junggebliebenen Erwachsenen.




Am Nachmittag machten wir uns dann so langsam auf die Heimreise, wobei wir schon auf der Landstraße neben uns die Autobahn A8 Richtung München beobachten konnten. Wie bereits am Vortag war der Verkehr Richtung München sehr zähfließend.
Wir entschlossen uns deshalb über die B20 zu fahren, jedoch führten uns dann das Navigationsgerät und auch ein Smartphone mit Online-Karte (Einstellung "kürzeste Strecke“) direkt am Waginger und am Tachinger See vorbei. Neben der tollen Landschaft genossen wir beim Bergwirt Taching auch noch das gute Essen.

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Wir beschlossen die Heimreise weiter in Richtung Regensburg anzutreten, wobei der Wortlaut "Regen" bei diesem Ausflug schon erwähnt werden muss. Auf den längeren Strecken - egal ob Autobahn oder Landstraße - hat es meistens geregnet. Umso schöner war es, dass das Wetter bei Regensburg ein Einsehen hatte und wir sogar noch einen Spontanausflug zur Gedenkstätte Walhalla in Donaustauf machen konnten.

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Gegen ca. 20 Uhr waren wir alle wieder zuhause und somit fast genau 36 Stunden unterwegs.