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Zweitagesausflug 2018

Unser Vereinsausflug 2018 startete am 11. Mai in den Morgenstunden mit der Fahrt zum DB Verkehrsmuseum Nürnberg. Neben den im Museum üblichen Exponaten, haben wir uns natürlich auch die H0-Modellbahnanlage angesehen.

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Auch wenn diese schon viele Jahre alt ist, ist die Technik mit tausenden von Relais schon beeindruckend. Auch der funktionsfähige Ablaufberg mit den Gleisbremsen ist sehr interessant.




Weiter ging unsere Reise nach Reichelshofen zur Faszination Gotthardbahn. Diese H0-Anlage zeigt die Nordrampe der Gotthardbahn der Schweizerischen Bundesbahnen. D.h. alle Züge fahren hier natürlich auf der linken Seite und auch die Signale sind nach Schweizer Vorbild.

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Gesteuert wird die Anlage übrigens digital mittels Win-Digipet. Da die Anlage in manchen Teilen noch im Bau ist, hat man hier auch Einblick im Landschaftsbau, wo oft mittels Jute (Jutesäcke/Jutestoff) und Gips modelliert wurde. Neben den Höhenformationen sind auch die Gebäude vom Baustil sehr beeindruckend.




Ein weiteres Ausflugsziel war das Märklin Museum in Göppingen.

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Zugegeben unter Märklin Museum haben wir uns dann dennoch etwas anderes vorgestellt, weil die meiste Fläche davon Verkaufsfläche ist und nur in einem Eckbereich ein paar Ausstellungsstücke stehen. Wer mehr Märklin Geschichte erleben will, sollte sich z.B. auf den Weg zum Porsche Traumwerk machen, das wir 2016 besucht haben. Wer noch etwas warten kann, sei auf das neue Märklin Museum namens "Märklineum" hingewiesen, welches 2019 in Göppingen eröffnet werden soll. Wir würden das derzeitige Märklin Museum eher als Märklin Shop bezeichnen, in dem wir natürlich bei ein paar Produkten als eingefleischte Modellbahner zugeschlagen haben (u.a. auch zweite Wahl). Das Produktangebot umfasst neben Märklin, Trix, LGB auch diverse Artikel anderer Hersteller.




Zuletzt ging es am Freitagabend ins Hotel Glück nach Weiler (Stadt Ebersbach), in dem wir gemeinsam den Abend auf der Außenterrasse mit sehr gutem Essen (u.a. schwäbische Maultaschen, Zwiebelrostbraten) verbracht und uns anschließend noch etwas in den inneren Barbereich gesetzt haben.

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Nach der Übernachtung und dem reichlichen Frühstück setzten wir unsere Reise am Samstag fort.




Als erste Adresse steuerten wir das Stellwerk S in Herrenberg an. Die Modellbahnanlage in Spur N wurde von Wolfgang Frey in jahrelanger Arbeit gebaut, der leider schon mit 52 Jahren verstorben ist. Die Anlage stand in einer von ihm angemieteten Halle, wurde nach seinem Tod in Segmente zerlegt und Teile davon in Herrenberg aufgebaut, um diese der Öffentlichkeit zu zeigen.
Anders als erwartet, hat Wolfgang Frey die Anlage für sich gebaut, sie war nie für die Öffentlichkeit bestimmt. Die Anlage zeigt Stuttgart mit Bahnhof und Gleisanlagen wie vor 30 Jahren, wobei nach dem Projekt Stuttgart 21 davon in Realität nicht mehr viel übrigbleiben wird.

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Die Gebäude wurden in Handarbeit gefertigt und bestehen i.d.R. aus Zuglaufschildern und diversen Alltagsgegenständen, die man für gewöhnlich wegwerfen würde. Wolfgang Frey beweist hier, dass man mit einfachen Mitteln (Kunststoff, Kleber, Messer, Schere, Farbe, ...) Wahnsinniges leisten kann, was sich manch anderer selbst mit modernsten CNC-Fräsen bzw. 3D-Druckverfahren nicht zutrauen würde. Selbst an die Umsetzung einer Straßenbahn teils aus Holz hat er sich gewagt und das alles wohlgemerkt in Spur N im Maßstab 1:160.
Auch wenn die Anlage in technischer Hinsicht – besonders was den Fahrbetrieb angeht – nur eingeschränkt mit wenig Pendelverkehr präsentiert wird, ist diese aus den o.g. Gründen dennoch auf jeden Fall einen Besuch wert.




Unsere Reise ging weiter zum PMW Winnenden e.V., die eine große H0-Modelleisenbahn in Winnenden betreiben. Anders als in vielen Vereinen, die wir kennen, läuft es beim Verein in Winnenden etwas anders ab. Zwar hat der Verein die Räume als Vereinsdomizil angemietet, aber die Anlage und das rollende Material ist größtenteils in Privatbesitz. Die Idee hinter dem Konzept ist, dass man gemeinsam eine große Modellbahnanlage betreibt, auf der jeder in seinem Teilbereich seine eigenen Wünsche realisieren kann. So sind oft auch die Anlagenteile/Bahnhöfe nach den Erbauern benannt (z.B. Alfingen, Petershausen, ...).

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Natürlich sind die Hauptstrecken der Anlagenteile miteinander verbunden, sodass die Züge auch überall hinfahren können. Dennoch kann jeder in seinem Anlagenteil separat rangieren. Als Gleissystem kommt das Märklin K-Gleis zum Einsatz. Die zweigleisige Hauptstrecke führt sogar durch den Boden bzw. die Toilette, wobei der Kamera-Zug - mit Live-Übertragung auf einen Fernseher - laut Aufschrift hier nicht gefahren wird.

Betrieben wird die Hauptstrecke analog mit einer Blockstellensteuerung, die jedoch schon per PC und Rückmeldern und einer speziellen netzwerkfähigen Software gesteuert wird, wobei jeder Teilnehmer darauf Zugriff hat. Teils werden Weichen und co. auf den unterschiedlichen Anlagenteilen mit TrainController, RocRail, ... und co. über Schaltdecoder angesteuert und hier und da sieht man auch die ein oder andere Digitalzentrale.
Landschaftlich kann sich jedes Mitglied nach seinen Wünschen austoben. So ist es nicht verwunderlich, dass es neben Berglandschaften auch große BWs gibt, Brückenbauwerke (u.a. Klappbrücke) und vieles mehr. Neben den enormen Zuglängen (z.B. 32 Containertragwagen) sind auch die Gleiswendeln bzw. Schattenbahnhöfe einsehbar und als Art Regal gebaut, sodass auch die Besucher das gesamte rollende Material sehen können.




An Samstagnachmittag besuchten wir spontan noch das Süddeutsche Eisenbahnmuseum Heilbronn, das neben diversen Dampf- und Diesellokomotiven u.a. auch eine 23m Drehscheibe mit Ringlokschuppen umfasst.

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Schön zu sehen war, dass hier am Samstag gearbeitet wurde, um alte Schätze wieder aufzubereiten. Auch hier nagt natürlich der Rost an vielen Stellen und bei manchen Projekten liegen alleine die Kosten für spezielle Grundierungen und Farben schon bei 10000€.




Anschließend machten wir uns auf die Heimreise, wobei wir am Abend wieder in Kulmbach mit vielen neuen Eindrucken angekommen sind.

Auch diese Reise machte deutlich, dass in unseren deutschen Städten und Autobahnen überall Baustellen sind, der Stadtverkehr - egal ob Stuttgart, Göppingen, ... - schon enorm ist und die Parkplatzsituation sich oft als schwierig erweist.
Glücklicherweise fanden wir im Handschuhfach unseres Diesel-Mietwagens später noch eine grüne Umweltplakette mit passendem Kennzeichen, die wir an der Windschutzscheibe anbringen konnten, weil wir diese in diversen grünen Umweltzonen benötigt haben.

Wir bedanken uns hiermit bei allen für die Gastfreundschaft und die vielen netten Gespräche. Besonders nett fanden wir, dass wir unsere KuMoBa 2018 Flyer überall auslegen durften und freuen uns natürlich, die eine oder andere Person bei unseren Ausstellungen begrüßen zu dürfen.